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Internationaler Wettbewerb

Hollywood im Kunstmuseum

ARRI-Kino

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Marcus Shahar, „The Curator“, 2011, HD, 4 Min. 25 Sek., Courtesy G.D.K Galerie, Berlin

Marcus Shahar, The Curator (ISR 2011, HD, 4 Min. 25 Sek., enOF)

Deutschlandpremiere

The Curator zeichnet ein glamouröses und groteskes Bild der Kunstwelt, deren uneingeschränkter Herrscher der Kurator ist. Ein Blick hinter die Kulissen einer oft als abgehobene, elitäre Blase wahrgenommenen, impulsgesteuerten Welt, bevölkert mit Leuten, die sich mit Kunst und Künstlern schmücken, um ihren gesellschaftlichen Status aufzupolieren.

Marcus Shahar, geboren 1971 in Petach Tikva, studierte Linguistik und Kunstgeschichte an der Universität von Tel Aviv. Er lebt in Tel Aviv. 2009 Teilnahme an der Moskau Biennale und Nuit Blanche, Paris. Einzelausstellungen seit 2004 u.a. MOCA Hiroshima; The Petach Tikva Museum of Art; G.D.K Galerie, Berlin.

 

 

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Judy Ross, „Los Angeles, Where Ideas Come to Die“, 2012, HD, 6 Min. 9 Sek., Courtesy Galerie Maurer, Frankfurt

Judy Ross, Los Angeles, Where Ideas Come to Die

(USA 2012, HD, 6 Min. 9 Sek., enOF)

Europapremiere

Parodie des Film Noir und gleichzeitig Paraphrase von Walter Benjamins Vorstellungen von der Aura. Die temperamentvolle Ex-Diva Gloria, wütend über ein tot in ihrem Schwimmbad treibendes Filmsternchen, heuert einen Detektiv an, um die Identität des Mädchens herauszubekommen. In einer raffinierten Choreographie aus statischen Einstellungen und Porträts kreist der Film um die Stadt Los Angeles.

Judy Ross,geboren 1978 in Deutschland, studierte an der Universität der Künste, Berlin und an der Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen. Sie lebt in Berlin. Teilnahme am Stuttgarter Filmwinter, 2006. Einzelausstellungen seit 1999 u.a. Banff Centre, Kanada; TÄT, Berlin; KunstWerk, Köln; Galerie Maurer, Frankfurt.

 

 

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M+M, „SamstagSonntagMontag“, 2012, HD, 9 Min. 22 Sek., Courtesy Galerie Walter Storms, München

M+M, SamstagSonntagMontag

(DEU 2012, HD, 9 Min. 22 Sek., deOmeU)

In SamstagSonntagMontag tritt derselbe männliche Protagonist in verschiedenen Rollen auf, Neuinterpretationen aus John Badhams „Saturday Night Fever“, Jean-Luc Godards „Le Mépris“ und Stanley Kubricks „Shining“, jeweils als Splitscreen mit zwei Perspektiven. Mit jedem neuen Wochentag ändern sich Stimmung und Persönlichkeit der Hauptfigur radikal.

M+M steht für die künstlerische Zusammenarbeit von Marc Weis, geboren 1965, und Martin De Mattia, geboren 1963. Ausstellungen u.a. Folkwang Museum, Essen; Hamburger Kunsthalle; Pinakothek der Moderne, München. Zahlreiche Einzelausstellungen seit 1996, u.a. Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen; Museum für Fotografie, Berlin; Galerie Walter Storms, München.

 

 

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Reynold Reynolds, „Lost Scene Number Six: Reanimations-Experiment 1. Versuch am Menschen“, 1933/2013, HD, 8 Min.

Reynold Reynolds, Lost Scene Number Six: Reanimations-Experiment 1. Versuch am Menschen

(DEU 1933/2013, HD, 8 Min., deOF)

Weltpremiere

Die Szene, dem Film “Die Verlorenen” (1933) entnommen, zeigt, wie eine junge Frau, die gerade ermordet wurde, wieder zum Leben erweckt wird. Aus dem Filmmaterial, das kürzlich in Sibirien entdeckt wurde, sollte ursprünglich ein kommerzieller Vampirfilm entstehen. Jetzt ist es Teil eines Restaurierungs- und Kunstprojektes mit dem Titel „The Lost“, mit dem sich Reynold Reynolds seit 2011 beschäftigt.

Reynold Reynolds, geboren 1966, studierte Physik in Colorado und Kunst in New York. Er lebt in Berlin. 2011 Teilnahme an der Videonale Bonn und Transmediale in Berlin. Ausstellungen u.a. Sprengel Museum, Hannover; MOMA, New York; Wrocław Contemporary Museum. Einzelausstellungen seit 2004 u.a. Videotage, Hong Kong; Kunsthalle Wien; Haus der Kulturen der Welt, Berlin.

 

 

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Bjørn Melhus, „I´m Not the Enemy“, 2011, HD, 13 Min. 30 Sek., Courtesy Galerie Anita Beckers, Frankfurt.

Bjørn Melhus, I´m Not the Enemy

(DEU 2011, HD, 13 Min. 30 Sek., enOmdU)

I´m Not the Enemy erzählt von einem Kriegsheimkehrer, der sich in der wiedergefundenen heimatlichen Umgebung fremd fühlt. Hilflos einer psychotischen Familiensituation ausgeliefert, findet er keinen Halt mehr in einer Gesellschaft, welcher der reale Kriegszustand fremd und vielleicht sogar egal ist. Ist es möglich, jemals aus dem Krieg wirklich zurückzukehren?

Bjørn Melhus, geboren 1966, studiertean der HBK Braunschweig und CalArts, Los Angeles. Seit 2003 Professor an der Kunsthochschule Kassel, lebt in Berlin. Zahlreiche Preise bei internationalen Filmfestivals. Einzelausstellungen seit 1999 u.a. Denver Art Museum; Kunsthalle Bremen; Goethe Institut, New York; Sprengel Museum, Hannover; Galerie Anita Beckers, Frankfurt.

 

 

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Christoph Girardet / Matthias Müller, „Meteor“, 2011, 35mm, 15 Min.

Christoph Girardet / Matthias Müller, Meteor

(DEU 2011, 35mm, 15 Min., enOF)

Zusammengesetzt aus Spielfilmbildern, Fragmenten aus Volks- und Kunstmärchen und altem Science-Fiction-Material, inszeniert Meteor die Lebens- und Vorstellungswelt eines Jungen an der Schwelle zur Selbstfindung. In der von medialen Reizen gespeisten, kindlichen Imagination beginnt eine phantasmatische Reise vom Kinderzimmer in einen künstlichen Kosmos.

Christoph Girardet, geboren 1966, studierte an der HBK Braunschweig. Einzelausstellungen u.a. Kunstverein Hannover; Sean Kelly Gallery, New York. Matthias Müller, geboren 1961, studierte an der Universität Bielefeld und der HBK Braunschweig. Professur für experimentellen Film an der KHM, Köln. Organisierte zahlreiche Avantgarde Film Events.

 

 

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Loris Gréaud, „The Snorks: A Concert for Creatures“, 2012, HD, 22 Min. 19 Sek.

Loris Gréaud, The Snorks: A Concert for Creatures

(FRA 2012, DCP/Apple Pro Res, 22 Min. 19 Sek., enOmfrU)

Der Film The Snorks: A Concert for Creatures ist Schlusspunkt eines Langzeitprojektes, das, rund um die Welt gedreht, Forschung, Poesie, Rapmusik, Feuerwerk und eine urbane Legende zu einem halluzinatorischem Epos zusammenfasst, inspiriert durch die Entdeckung eines geheimnisvollen Territoriums und seiner Bewohner: der Welt der Tiefsee.

Loris Gréaud, geboren 1979, studierte Musik am Conservatoire de Musique und Grafik an der ENSPAC, Paris. Er lebt in Frankreich. Prix Ricard 2005. Teilnahme an der Biennale di Venezia, 2011. Einzelausstellungen seit 2004 u.a. Pace Gallery, New York; ICA, London; Palais de Tokyo, Paris; Kunsthalle Wien; Kunsthalle St. Gallen; La Conservera, Murcia; Galerie Yvon Lambert, Paris.

25.04.2013, 20.00 Uhr

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