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Rä di Martino, „Petite Histoire des Plateaux Abandonnés“ / „Short History of Abandoned Scenes“, 2012, HD, 9 Min.

Rä di Martino,

Short History of Abandoned Scenes / Petite Histoire des Plateaux Abandonnés

(MAR/ITA 2012, HD, 9 Min., arOmeU)

Petite Histoire des Plateaux Abandonnés zeigt die architektonischen und kulturellen Überreste von Filmdrehs in der marokkanischen Wüste, die Hollywood-Studios gern als Szenenbild für Filme vom alten Rom oder unbekannten Planeten nutzen. Nach dem Dreh zerfallen die einsamen Kulissen in der Wüste zu „alten Ruinen”, die von der lokalen Bevölkerung besucht werden.

Rä di Martino, geboren 1975 in Rom, studierte am Chelsea College und der Slade School of Fine Art und lebt in New York. Teilnahme an der Manifesta, 2008, und der Busan Biennale, 2006. Ausstellungen u.a. Tate Modern, London; PS1, New York; MCA Chicago; Palazzo Grassi, Venedig; Magasin, Grenoble. Einzelausstellungen seit 2003 u.a. Vartaj Gallery, Vilnius; CAV, Coimbra; Monitor Galerie, Rom.

 

 

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Orit Ben-Shitrit, „Vive le Capital“, 2012, HD, 15 Min. 24 Sek.

Orit Ben-Shitrit, Vive le Capital

(USA 2012, HD, 15 Min. 24 Sek., frOmeU)

Deutschlandpremiere 

In Vive le Capital geht es um Liebe und Hass zum Geld. Die Handlung springt zwischen dem Monolog des Protagonisten, eines Brokers, und Tänzern, die darauf szenisch reagieren. Drei von ihnen reisen in die Zeit von Cosimo de Medici und an die Ursprünge unseres Banksystems zurück; sie huldigen der französischen Revolution und verkörpern John Law, den ersten Anwender des Ponzi-Tricks.

Orit Ben-Shitrit, geboren in Israel, Studium von Kunst und Tanz an der Bezalel Art Academy, Jerusalem, am London College of Communication und am Hunter College, New York. Sie lebt in New York. Ausstellungen seit 2003 u.a. MACRO Rom; Haifa Museum of Art; Guest Projects, London; Royal Academy of Art, London; White Box, New York.

 

 

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Mikhail Karikis / Uriel Orlow „Sounds from Beneath“, 2012, HD, 6 Min. 45 Sek.

Mikhail Karikis / Uriel Orlow, Sounds from Beneath

(GBR 2012, HD, 6 Min. 45 Sek, enOF)

Für Sounds from Beneath forderte der Künstler Mikhail Karikis die Mitglieder eines Bergleute-Chores auf, die Geräusche bei der Arbeit unter Tage zu simulieren und diese auf einer stillgelegten Kohlengrube in Kent zu singen. Das politische und poetische Video erzählt, wie einem trostlosen, verlassenen Grubenstandort durch Gesang wieder Leben eingehaucht wird.

Mikhail Karikis, geboren in Griechenland, lebt in London und studierte an der Slade School of Art. Teilnahme an der Manifesta, 2012. Einzelausstellung bei Arnolfini, Bristol, 2013. Uriel Orlow, geboren in der Schweiz,studierte an der Slade School of Fine Art und lebt in Zürich und London. Teilnahme an der Biennale di Venezia, 2011. Einzelausstellung im Centre PasquArt, Biel, 2012.

 

 

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Guido van der Werve, „Nummer veertien, Home“ / „Number fourteen, home“, 2012, 4k DCP, Courtesy Guido van der Werve / Galerie Juliette Jongma

Guido van der Werve, Number fourteen, home / Nummer veertien, home

(NLD 2012, 4k DCP, 54 Min., enOF)

Deutschlandpremiere

In seinem Film Nummer veertien, home schwimmt, radelt und rennt der holländische Künstler, Komponist und Iron Man Guido van der Werve auf der Spur Frédéric Chopins fast 1.800 Kilometer von der Kirche vom heiligen Kreuz in Warschau zum Friedhof Père Lachaise in Paris. Eine filmische Vision von Sehnsucht, Heimweh und Tod - wunderbar melancholisch, oft schrullig und manchmal völlig abgedreht.

Guido van der Werve, geboren 1977 in den Niederlanden, studierte Musik, Industriedesign, Archäologie und Kunst. Er lebt in Finnland und Amsterdam. Teilnahme an der Performa, New York, 2011 und der Sydney Biennale, 2012. Einzelausstellungen seit 2003 u.a. Secession, Wien; Künstlerhaus Bethanien, Berlin; La Maison Rouge, Paris; Stedelijk Museum, Amsterdam; Monitor Gallery, Rom.

28.04.2013, 15:00 Uhr

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