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Internationaler Wettbewerb

Dokumentarisch?

HFF AudimaxX

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Yto Barrada, „Hand-Me-Downs“, 2011, HD, 15’, Courtesy Galerie Polaris, Paris

Yto Barrada, Hand-me-Downs

(MAR 2011, HD, 15 Min., enOF)

Yto Barrada erzählt sechzehn „Mythen“ aus ihrer Familiengeschichte, die auf unzuverlässigen Erzählern und nicht nachprüfbaren Geschichten basieren, und illustriert diese anhand von Familienfilmen fremder Leute sowie Archiv-Aufnahmen aus dem letzten halben Jahrhundert in Marokko.

Yto Barrada, geboren 1971, lebt in Tanger. Teilnahme an der Biennale di Venezia, 2011. Deutsche Bank Künstlerin des Jahres 2011. Ausstellungen u.a. Victoria & Albert Museum, London; Centre Georges Pompidou, Paris; MOMA, New York. Einzelausstellungen seit 2001 u.a. Fotomuseum Winterthur; MARCO, Rom; Jeu de Paume, Paris; Witte de With, Rotterdam; Galerie Polaris, Paris.

 

 

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Maja Hasager, „Decembers – Narrating History“, 2012, HD, 14 Min. 35 Sek.

Maj Hasager, Decembers – Narrating History

(POL/DNK 2012, HD, 14 Min. 35 Sek., enOF)

Deutschlandpremiere

Zwei wichtige Aufstände fanden in Gdansk im Dezember statt, einer 1970, der andere 1981, beide dokumentiert durch Tausende von Fotografien. Der erste wurde von der polnischen Volksarmee niedergeschlagen, der zweite brachte anhaltendes Kriegsrecht. Decembers – Narrating History befasst sich mit den kleinen Geschichten des täglichen Lebens und ihrer Bedeutung für den Lauf der großen Geschichte.

Maj Hasager, geboren in Dänemark, studierte Fotografie und Kunst in Malmø und Glasgow. Teilnahme an der Guangzhou Trienniale, 2008, und an der Liverpool Biennale, 2010. Einzelausstellungen seit 2002 u.a. CCA Laznia, Gdansk; Vollsmose Cultural Centre, Odense; Landings Projectspace, Norwegen; Galleri Populus Tremula, Island; Galleri Spegeln, Malmø; Emerged Space, Glasgow.

 

 

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Jacqueline Hoang Nguyen, „1967: A People Kind of Place“, 2012, HD, 19 Min.

Jacqueline Hoang Nguyen, 1967: A People Kind of Place

(USA/CAN/SWE 2012, HD, 19 Min., enOF)

Eurpeapremiere

Zur Feier des 100. Jahrestages der Konföderation baute die kleine kanadische Stadt St. Paul die erste Landebahn der Welt für UFOs. Damit sollte symbolisch gezeigt werden, dass jeder in Kanada willkommen ist, sogar außerirdische Wesen, und die Gastfreundschaft, Toleranz, Vielfalt und Einheit des Landes betont werden.

Jacqueline Hoang Nguyen studierte an der Concordia University, Malmø Art Academy und im Whitney Independent Study Program. Sie lebt in in Brooklyn und Stockholm. Ausstellungen u.a. ICA, Philadelphia; Gasworks, London; Rooseum Museum of Contemporary Art, Malmø. Einzelausstellungen seit 2005 u.a. VOX, Montreal; Skånska Konstmuseum, Lund; AXENEO7, Ottawa.

 

 

Bitte beachten Sie folgende Programmänderung:

Der Film Ultimate Substance von Kirschner / Panos wird nicht, wie geplant und im gedruckten Folder angekündigt, gezeigt. Wir zeigen stattdessen: 

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Paola Michaels, „The House“ / „La Casa“, 2012, HD, 30 Min.

Paola Michaels, The House / La Casa

(ARG 2012, HD, 30 Min., spOmeU)

Europapremiere

Basierend auf einer Kurzgeschichte des uruguayischen Schriftstellers Mario Levrero, erzählt der Film von einem verlassenen Haus im Tigre-Delta des Rio Parana; eine surreale Geschichte seltsamer Vorfälle, die illustriert wird durch die alleinige Präsenz von Insekten, Schatten, Reflektionen, Regen. Die möglichen Handlungen laden den Zuschauer ein, Charaktere und Vorfälle selbst neu zu erfinden.

Paola Michaels, geboren in Bogota, studierte Kunst, Medien und Fotografie in Kolumbien und Argentinien, wo sie heute in Buenos Aires lebt. Ihr Hauptthema ist quer durch alle Medien das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit. Teilnahme mit Videoinstallationen, Textilkunst, Fotografie und Animationsfilmen an Gruppenausstellungen in Argentinien, Kolumbien und Spanien.

 

 

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Dimitri Venkov, "Bezumnye podrazhateli" / „Mad Mimes“, 2012, DV, 30 Min.

Dimitri Venkov, Mad Mimes / Bezumnye podrazhateli

(RUS 2012, DV, 30 Min., ruOmeU)

Deutschlandpremiere 

Anthropologen entdecken die Überreste eines heidnischen Stammes in einem kleinen Waldstückchen entlang der Moskauer Ringstraße. Der Stamm muss ausschließlich von entlang der Autobahn gesammeltem Abfall gelebt haben: Weggeworfene Gegenstände, Verkehrszeichen und Autoteile wurden als Materialien verwendet und in Rituale integriert, die das Leben an der Autobahn symbolisieren.

Dimitri Venkov, studierte an der University of Oregon und an der Rodchenko Art School, Moskau. Er lebt in Moskau, produziert Dokumentar- und Fiktionsfilme, Video und Mixed Media Arbeiten, die seit 2007 in verschiedenen Ausstellungen und Festivals präsentiert wurden. Mad Mimes wurde mit dem Kandinsky Preis Junger Künstler des Jahres 2012 ausgezeichnet und wurde u.a. auf Anthropologie- und  Dokumentarfilmfestivals gezeigt.

28.04.2013, 11:00 Uhr

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