ENGLISH Facebook Twitter Google+

Kunst-Geschichten

Internationaler Wettbewerb

HFF AudimaxX

kdk-2017_iw_just-jesper_servitudes_2015.jpg
Jesper Just, Servitudes, 2015, 9’ © Jesper Just / Galerie Perrotin Paris

JESPER JUST, SERVITUDES

(DNK 2015, 2K, 9’,  OHNE DIALOGE)

Darsteller: Dree Hemingway

Der Film hat nur eine einzige Einstellung, aber ein komplexes Thema: Er untersucht das Spannungsverhältnis von Identität, Weiblichkeit und den Klischees von Sinnlichkeit und Erotik, und damit auch den in unserer Gesellschaft vorherrschenden Jugend- und Schönheitswahn.

JESPER JUST, geb. 1974 in Kopenhagen, lebt in New York. Letzte Einzelausstellungen u.a. im Palais de Tokyo, Paris (2015); Portland Art Museum; Des Moines Art Center; National Art Museum of Modern Art, Seoul (jeweils 2014). Repräsentierte 2013 mit This Is a Landscape Dänemark auf der Biennale von Venedig. Zahlreiche Preise, darunter den Carnegie Art Award 2008. Seit 2000 rund 25 Filme und Installationen, darunter It Will All End IN TEARS (2006), A Vicious Undertow (2007), Sirens of Chrome (2010)

 

kdk-2017_iw_kuhn-jochen_zentralmuseum_2016.jpg
Jochen Kuhn, Zentralmuseum, 2016, 15’40’’ © Jochen Kuhn

JOCHEN KUHN, ZENTRALMUSEUM

(DEU 2016, DIGITAL, 15’40’’, DEUTSCH)

WELTPREMIERE

Filmische Betrachtung darüber, wie es ist, ein Museum zu erben.

JOCHEN KUHN, geb. 1954, lebt in Ludwigsburg. Werkschau am International Short Film Festival Tampere 2014. Einzelausstellungen u. a. Galerie Artforum, Offenburg; Badischer Kunstverein, Karlsruhe; Künstlerhaus Hamburg; Sammlung Goetz, München. Professor an der Filmakademie Baden-Württemberg. U.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis und dem Großen Preis der Kurzfilmtage Oberhausen.

Weitere Filme (Auswahl): Immer müder (2014, KdK 2015), Sonntag 3 (2012, KdK 2013)

 

kdk-2017_iw_van-lieshout-erik_die-insel_2016.jpg
Erik van Lieshout, Die Insel (The Island), 2016, 38’. Commissioned for Emscherkunst 2016

ERIK VAN LIESHOUT, DIE INSEL

(NLD 2016, HD, 38’, NIEDERLÄNDISCH-DEUTSCH-ENGLISCH)

Kunstexzentriker Erik van Lieshout nutzt seinen Beitrag zu der vom Münchner Kunstprofessor Florian Matzner kuratierten Ausstellung Emscherkunst 2016 im Ruhrgebiet zu einer clownesken Parodie auf Selbstfindung und Behördenunterwanderung: Vier Monate lang besucht er täglich eine kleine Insel inmitten des Dortmunder Phoenix-Sees, einer surrealen Umgebung, bestehend aus dem See, teuren Wohnhäusern, Arbeitervierteln, Freizeithafen und Büroblocks. Begleitet wird er dabei nur von Ahmad, einem syrischen Flüchtling, dessen Leben er gleich mit erzählt.

ERIK VAN LIESHOUT, geb. 1968, lebt in Rotterdam. Seine Werke sind seit einem 25 Jahren Bestandteil vieler großer internationaler Ausstellungen. Einzelschauen u.a. im Kunstverein Hannover; WIELS, Brüssel; Kunsthalle Wien; MMK Frankfurt; Hammer Museum, Los Angeles. Teilnahme an der Thessaloniki Biennale 2015, Moskau Biennale 2013, 55. Venedig Biennale 2011 u.w.

Weitere Filme (Auswahl): The Basement (2013), JANUS (2012), Sex ist sentimental (2009)

 

kdk-2017_iw_maclean-rachel_its-whats-inside-that-counts_2016.jpg
Rachel Maclean, It’s What’s Inside That Counts, 2016, 30’ © Rachel Maclean / HOME Artist Film. Commissioned in partnership with HOME, University of Salford Art Collection, Artpace, Zabludowicz Collection, Tate, Frieze Film and Channel 4 Random Acts.

RACHEL MACLEAN, IT’S WHAT’S INSIDE THAT COUNTS

(GBR/USA 2016, DIGITAL, VIDEO, 30’, ENGLISCH)

DEUTSCHLANDPREMIERE

Schrille Parodie unserer Daten-Wirklichkeit im typisch Maclean‘schen Horror-Barbie-Look, koproduziert von Channel 4 und dem Museum Tate Britain: Ein sexy Supermodel, Aushängeschild eines profitsüchtigen Datenanbieters, wird vom Anführer einer Gruppe von Guerilla-Hacktivisten-Ratten gejagt. Deren Ziel ist es, Störungen an den Übertragungskabeln zu provozieren, die Mobiltelefone und Tablets mit Energie versorgen. Wie an Zuckerrohr nagen sie an den Kabeln und saugen den süßen, süchtig machenden Invisi-Saft heraus. Währenddessen sind die Menschen mit einer seuchenhaften Lethargie infiziert, die sie zu Zombies werden lässt. Auf der Suche nach immer stärkerer Vernetzung stolpern sie in schmutzigen Schlafanzügen durch die Gegend, völlig jeder nicht-virtuellen Realität entrückt.

RACHEL MACLEAN, geb. 1987 in Edinburgh, lebt in Glasgow. Kunststudium am Edinburgh College of Art. Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. Tate Britain 2016, Zabludowicz Collection, London 2014, Collective Gallery, Edinburgh 2013; Trade Gallery, Nottingham 2013. 2013 wurde sie mit dem Margaret Tait Award auf dem Glasgow Film Festival ausgezeichnet. 2017 wird sie Schottland auf der Venedig Biennale vertreten.

Weitere Filme (Auswahl): Feed Me (2015), The Weepers (2014), Random Acts (2011)

 

Mod.: Franziska Stöhr, Kurator, KINO DER KUNST 

22.04.2017, 19:30 Uhr

Tickets