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Rohstoff Kino

Internationaler Wettbewerb

HFF AudimaxX

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Loukia Alavanou, „THE HUNTER“, GRC 2014, 8’

Loukia Alavanou, THE HUNTER

(GRC 2014, 8’, griechisch)

Deutschlandpremiere

Ein kurzer Film zur langen Geschichte des Goldes in Kultur und Politik: Vor dem Hintergrund aktueller politischer Konflikte um den Verkauf der Cassandra Goldminen in Griechenlands Norden werden selbstgedrehte Bilder des Minenalltags und Ausschnitte aus berühmten Kinofilmen zu einem visuellen Puzzle kombiniert, in welchem das Edelmetall als wirtschaftliches und kulturgeschichtliches Symbol erscheint.

Loukia Alavanou,
geb. 1979, lebt in Athen. Einzelausstellungen u. a. Upload Art Project Toronto. Gruppenausstellungen u. a. BOZAR Palais des Beaux-Arts, Brüssel 2014; State Museum of Contemporary Art, Thessaloniki 2014; Palais de Tokyo, Paris 2013. 

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Eli Cortiñas, „The One Who Walks“, DEU/ITA 2014, 9’30’’

Eli Cortiñas, The One Who Walks

(DEU / ITA 2014, 9’30’’, französisch /italienisch /spanisch)

Benannt nach der zentralen Frauenfigur in Carlo Lizzanis Beitrag zum neorealistischen Anthologiefilm „L’amore in città“ von 1953, dient die Figur einer alternden, verarmten Prostituierten als Angelpunkt, um in einer assoziativen Montage aus selbst gefilmtem Material, Found Footage und fragilen skulpturalen Konstruktionen die eigene Rolle zu befragen: als selbstverantwortliches Individuum, als Arbeiterkind, als Frau, als Tochter, als Künstlerin.   

Eli Cortiñas
, geb. 1976, lebt in Köln und Berlin. Ausstellungen u. a. Art Cube Gallery, Jerusalem 2014; Kunsthalle Budapest 2013; Kunstmuseum Bonn 2013; Capitain Petzel, Berlin 2013. Best Experimental Award beim Film Festival Nashville 2014. 

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Agnieszka Kurant, „Cutaways“, USA 2013, 23’40’’, Courtesy of Anna Lena Films; Tanya Bonakdar Gallery, New York and Galeria Fortes Vilaça, São Paulo

Agnieszka Kurant, Cutaways

(USA 2013, 23’40’’, englisch)

Deutschlandpremiere

Charlotte Rampling, einst junge Anhalterin, gut vierzig Jahre später... Drei Schauspieler, die einst für „Fluchtpunkt San Francisco“, „Pulp Fiction“ und „Der Dialog“ vor der Hollywood-Kamera standen, spielen nicht ohne Nostalgie die alten Szenen nach. Eine Hommage an die Leichen der Filmgeschichte, deren Rolle im Schneideraum der Schere zum Opfer fiel.  

Agnieszka Kurant,
geb. 1978, lebt in New York. Gruppenausstellungen u. a. im MoMA PS1, New York 2013; Performa Biennale New York 2013 und 2009; Witte de With, Rotterdam 2011; Zacheta National Gallery of Art, Warschau 2009; Moskau Biennale 2007; Tate Modern, London 2006; Palais de Tokyo, Paris 2004 et al.  

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Pekka Sassi, „After Everything“, FIN 2014, 29’, Marja-Leena Hukkanen, Crystal Eye, Helsinki

Pekka SassiAfter Everything 

(FIN 2014, 29’, englisch / finnisch)

Europapremiere

Apokalyptische Bilder aus einer Endzeit-Welt, in der Gewalt und Langeweile zwei auf einem isolierten Bauplatz arbeitende junge Männer zu einem scheußlichen Verbrechen führen. Doch erlaubt nicht selbst das Jüngste Gericht einen Neuanfang?

Pekka Sassi,
geb. 1969, lebt in Helsiniki, arbeitet mit Video und Sound. Seit 1995 produzierte er 116 Videoarbeiten. 2006 erhielt er den AVEK Preis für audio-visuelle Kunst.  

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M+M, „Freitag“, DEU 2015, 4’

M+M, Freitag

(DEU / LUX 2015, 4’, kein Dialog)

Deutschlandpremiere

Splitscreen: Nacht. Musik im Stil der 1970er Jahre. Zwei lange parallele Kamerafahrten an einer Häuserwand entlang. Fast identische Blicke durch das Fenster. Eine ältere und eine jüngere Frau kommen aus dem Bad, nur mit einem Handtuch bekleidet… Ein Mann bricht das Fenster auf. Er nähert sich den Frauen jeweils von hinten, hebt ein Rasiermesser. Kurze tödliche Schnitte. 

M+M,
Künstlerkollektiv von Marc Weis und Martin De Mattia. Einzelausstellungen u. a. Casino Luxembourg; Lehmbruck Museum, Duisburg. Gruppenausstellungen u. a. Villa Stuck, München 2014; Folkwang Museum, Essen 2011; Kunsthalle Nürnberg 2009.  

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George Drivas, „Kepler“, GRC 2014, 14’, Polyeco Contemporary Art Initiative

George Drivas, Kepler

(GRC / GEO 2014, 14’, georgisch)

Deutschlandpremiere

Benannt nach einem erst kürzlich entdeckten, der Erde von Oberfläche und Atmosphäre her ähnlichen Planeten, ist der Film retrofuturistisches Märchen, Kommentar zur aktuellen Politik oder einfach nur... ein schlechter Scherz.

George Drivas
lebt in Athen und Berlin. Einzelausstellungen u. a. National Museum of Contemporary Art, Athen. Teilnahmen u. a. 4. Biennale of Contemporary Art, Thessaloniki 2013; Center on Contemporary Art, Seattle 2012; Centre Pompidou, Paris 2011. 

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Jochen Kuhn, „IMMER MÜDER“, DEU 2014, 6’07’’

Jochen Kuhn, Immer Müder

(DEU 2014, 6’07’’, deutsch)

Eine kurze, gewollt lakonische filmische Anmerkung zum Thema Müdigkeit.

Jochen Kuhn,
geb. 1954, lebt in Ludwigsburg. Werkschau am International Short Film Festival Tampere 2014. Einzelausstellungen u. a. Galerie Artforum, Offenburg; Badischer Kunstverein, Karlsruhe; Künstlerhaus Hamburg; Sammlung Goetz, München. Professor der Filmakademie Baden-Württemberg.

25.04.2015, 17:30 Uhr

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