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Selbstfindungen

Internationaler Wettbewerb

HFF AudimaxX

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Kon Trubkovich, „Snow“, USA 2014, 4’33’’, Courtesy of the artist and Marianne Boesky Gallery, New York © Kon Trubkovich

Kon Trubkovich, Snow

(USA 2014, 4’33’’, kein Dialog)

Europapremiere

Eine filmische „Skulptur“ mit Originalscore von Menlo Park Music, geformt aus alten Amateurvideoaufnahmen der Familie des Künstlers, die auf 35mm umkopiert und anschließend handbemalt wurden. Die persönliche und kollektive Erinnerung wird zum Artefakt, das dokumentarische bewegte Bild zur Fiktion.

Kon Trubkovich,
geb. 1979, lebt in New York. Einzelausstellungen u. a. OHWOW, Los Angeles; Marianne Boesky Gallery, New York. Gruppenausstellungen u. a. Zach Feuer Gallery, New York 2013; Macro Future Museum, Rom 2009; 2. Biennial of Contemporary Art, Athen 2009. 

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Kayla Parker, „Heaven Is a Place“, GBR 2014, 16’30’’, Stuart Moore, Sundog Media, Plymouth

Kayla Parker, Heaven Is a Place

(GBR 2014, 16’30’’, französisch)

Deutschlandpremiere

Sehr persönliche Erfahrungsberichte von Sehnsucht, Liebe und Verlust, gesammelt in den schwulen, lesbischen und Transvestiten-Communities der britischen Stadt Plymouth, werden in den alten Hafengebäuden und Kneipen der Stadt in choreographierten Begegnungen erzählt. Frei nach Jean Genet.

Kayla Parkers
Filme wurden auf BBC oder Channel 4 ausgestrahlt und in Museen wie der Londoner Tate Modern oder der Saatchi Galerie präsentiert. Sie ist Dozentin für Medienkunst an der Plymouth University und Kuratorin.

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Pachet Fulmen, „Song for God“, DEU 2014, 5’15’’

Pachet Fulmen, Song for God

(DEU 2014, 5’15’’, englisch)

In einer in gewalttätigen, sich vergeblich an Gott klammernden Welt voller Katastrophen findet eine starke Frau, die sich nur noch auf sich selbst verlassen kann, zu ihrem eigenen Weg jenseits von Religion und Dogma. Ein düsterer, originell gestalteter Zeichentrickfilm.

Pachet Fulmen,
geb. 1985, lebt in Hamburg. Teilnahmen u. a. ANIMFEST Athen 2012; ÉCU The European Independent Film Festival, Paris 2011; Machine-RAUM Festival for Video Art and Digital Culture, Vejle Kunstmuseum 2011; ION International Animation, Games and Short Film Festival, Los Angeles 2004.  

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Clement Page, „Light that Obscures“, DEU 2014, 18’40’’, International Studio of Clement Page

Clement Page, Light That Obscures 

(DEU 2014, 18’40’’, kein Dialog) 

Deutschlandpremiere

Die junge Künstlerin Isabella, die gern mit optischen Instrumenten experimentiert, entwickelt nach und nach eine immer stärker werdende Lichtphobie und fürchtet, blind zu werden. Sie schließt sich mehr und mehr im Dunkeln ein, einzige Kontakte mit der Außenwelt bleiben die Telefonanrufe ihres Vaters.

Clement Page,
geb. 1967, lebt in Berlin. Seit Anfang der 1990er Jahre Filme und Installationen. Gruppenausstellungen u. a. in der Pinakothek der Moderne, München 2015; Akershus Kunstsenter, Lillestrøm 2014, Haus der Kunst, München 2012.  

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Faezeh Nikoozad, „DogMe“, DEU 2014, 6’

Faezeh Nikoozad, DogMe

(DEU 2014, 16mm,  digitalisiert, 6’, kein Dialog)

Weltpremiere

Beim morgendlichen Bettenmachen schwirren einer Frau Traumsequenzen und Erinnerungsfetzen durch den Kopf...  

Faezeh Nikoozad,
geb. 1984, lebt in Deutschland. Seit 2009 arbeitet sie mit Film. Derzeit Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 

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Marte Kiessling, „Decisions“, DEU 2014, 4’55’’

Marte Kiessling, Decisions

(DEU 2014, 4’55’’, englisch)

Das Video erzählt von Entscheidungen, welche die Urgroßmutter der Künstlerin während ihres Lebens fällte und die das Schicksal der gesamten Familie bestimmten, bis heute. Viele Bilder stammen aus dem Familienarchiv, andere aus dem Internet, wahre Geschichte und Fiktion verknüpfen sich zu einem unlösbaren Gewirr, und jeder muss für sich entscheiden, was wahr ist und was nicht. 

Marte Kiessling,
geb. 1981, lebt in Berlin. Mitglied der Künstlerguppen Global Alien und CameraCartell. Einzelausstellungen u. a. Yuokobo Art Space, Tokio; Kasko, Basel. Gruppenausstellungen u. a. Litmus Art Space, Seoul 2014; Kreuzberg Pavillon, documenta 13, 2012.  

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Margarida Paiva, „The Day I Wasn’t There“, NOR 2014, 12’

Margarida Paiva, The Day I Wasn’t There

(NOR 2014, 12’, englisch)

Deutschlandpremiere

Drei verschiedene Frauen erinnern sich nacheinander an einen von ihnen erlebten Eisenbahnunfall. Aber hat es diesen wirklich gegeben? Oder sind das Zugunglück und seine Gräuel nur Symbol für Schmerzen, die sie sich selbst zugefügt haben? Nach und nach entwickelt sich eine Geschichte...  

Margarida Paiva,
geb. 1975, lebt in Oslo. Einzelausstellungen u. a. Akershus Kunstsenter, Lillestrøm. Gruppenausstellungen u. a. im Torrance Art Museum 2014; Tromsø Kunstforening 2012; 2. Baltic Biennale, St. Petersburg 2010. 2014 Preis beim FOKUS Festival der Nikolaj Kunsthal für „Every Story Is Imperfect“.

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Sasha Litvintseva, „Immortality, Home and Elsewhere“, GBR 2014, 12’26’’

Sasha Litvintseva, Immortality, Home and Elsewhere 

(GBR 2014, 16mm transferiert auf Video, 12’26’’, englisch)

Deutschlandpremiere

Ein sehr persönlicher Filmessay in Sachen Apokalypse und Unsterblichkeit, kollektives Schicksal und individuelle Neugierde. Google-Street-View, Ferntourismus, Ausschnitte aus Katastrophenfilmen: Wie überlebt das Individuum die rasende Bilderflut unseres Informationszeitalters? 

Sasha Litvintseva,
geb. 1989, lebt in London. Teilnahme bei Aesthetica Short Film Festival, York; BornShorts Film Festival, Bornholm; Antimatter Film Festival, Victoria, British Columbia (alle 2014). Gruppenausstellungen u. a. BAC Bogota Arte Contemporaneo Museum; Palazzo Flangini, Venedig (beide 2015).

26.04.2015, 17:30 Uhr

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