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Zurück in die Zukunft

Internationaler Wettbewerb

HFF AudimaxX

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Bjørn Melhus, „Freedom & Independence“, DEU 2014, 15’, Limboland Productions, Berlin

Bjørn Melhus, Freedom & Independence

(DEU 2014, 15’, englisch)

Weltpremiere

Geld und Glauben, Religion und Kapitalismus, die kühnen Thesen der selbsternannten amerikanischen Objektivismus-Erfinderin Ayn Rand und die religiöse Rhetorik US-amerikanischer Apokalypsen-Filme. In seinem neuesten Film, einer Mischung aus Musical und Science-Fiction, aufwendig gedreht in Istanbuler Modellsiedlungen und einem Berliner Leichenschauhaus, lässt Melhus Kraftprotze, Zombies und andere Puppen tanzen, natürlich alle verkörpert von ihm selbst.

Bjørn Melhus
, geb. 1966, lebt in Berlin. Einzelausstellungen u. a. Kunsthalle Rotterdam; Denver Art Museum; Kunsthalle Bremen. Gruppenausstellungen u. a. Centre de la Photographie Genf 2013;  Biennale di Venezia 2011; ZKM Karlsruhe 2007. Deutscher Kurzfilmpreis 2011 für „I’m not the Enemy“.


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Pierre Huyghe, „Untitled (Human Mask)“, FRA 2014, 19’, Courtesy of the artist and Marian Goodman Gallery, New York; Hauser & Wirth, London; Esther Schipper, Berlin; Anna Lena Film, Paris.

Pierre HuygheUntitled (Human Mask)

(FRA 2014, 19’, kein Dialog)

La Condition Humaine: Bilder vom menschenleeren Fukushima nach dem Tsunami von 2011. Dann ein Affe, der in Japan zur Kellnerin ausgebildet wurde und, mit einer Frauenmaske über dem Gesicht, in einem leeren Restaurant serviert...

Pierre Huyghe,
geb. 1962, lebt in Paris. Einzelausstellungen u. a. LACMA, Los Angeles; Museum Ludwig, Köln. Gruppenausstellung u. a. im MoMA PS1, New York 2013; documenta 13, 2012; Special Jury Prize bei der 49. Biennale di Venezia 2001.



 

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Xenia Lesniewski, „Hypozentrum“, DEU 2013, 14’30’’, Paralleles Universum freier Film, Hamburg

Xenia Lesniewski, Hypozentrum

(DEU 2013, 14’30’’, deutsch)

Ass-to-mouth, aber Chanel geht auch… Hypozentrum, ein nicht sichtbarer Ort, von dem jedoch eine ungeheure Kraft ausgeht mit großen Folgen für die sichtbare Welt, ist hier eine bruchstückhafte Vereinigung aus Fiktion und Realität zu einem zeitbasierten, animierten Film. Eine ästhetische Erpressung. Ein Auffüllen emotionaler Defizite: Unbedingt traurig.

Xenia Lesniewski,
geb. 1985, lebt in Wien. Teilnahmen u. a. 59. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2013, Shorts Competition der 63. Berlinale 2013. Ausstellungen u. a. Galerie Oel-Früh, Hamburg 2014; Kunstverein Dortmund 2014.



 

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Pink Twins, „Parametronomicon“, FIN 2015, 9’

Pink Twins, Parametronomicon 

(FIN 2015, 9’, kein Dialog)

Europapremiere

Technoästhetik und Musik: Eine Art animierter Videoclip zur Musik der Künstler über Geburt, Vervielfältigung, Absterben und Wiedergeburt eines rätselhaften biomechanischen Organismus.

Das Duo Pink Twins besteht aus dem bildenden Künstler Juha (geb. 1978) und dem Elektromusiker Vesa Vehviläinen (geb. 1974). Die beiden Brüder leben in Helsinki und testen seit 1997 die Grenze zwischen bildender Kunst und Musik aus.


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Ran Huang, „The Administration of Glory“, CHN 2014, 33’, Courtesy of the artist, Long March Space, Beijing; Simon Lee Gallery, London

Ran Huang, The Administration of Glory

(CHN 2014, 33’, chinesisch)

Deutschlandpremiere

Weissagungsritual, ein geklautes Auto, Schatzsuche, Gehirnwäsche und ein wissenschaftliches Experiment: Fünf parallel erzählte Geschichten aus dem zeitgenössischen China, die hinter der glitzernen Oberfläche ihrer visuellen Eleganz Fragen nach der Rolle des Künstlers und seiner historischen Glaubwürdigkeit stellen.

Ran Huang,
geb. 1982, lebt in Peking und London. Einzelausstellungen u. a. Simon Lee Gallery, London; Long March Space, Peking; Sean Kelly Gallery, New York. Teilnahme u. a. 10. Shanghai Biennale 2015; 67. Festival de Cannes 2014.  


23.04.2015, 20 Uhr

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